Morgähn!

Tja, die Weihnachtsferien sind so gut wie vorbei. Schade eigentlich… Als strebsamer Lehrer bereite ich mich natürlich schon seit dem 26.12. auf den ersten Schultag nach den Ferien vor und dazu gehört auch, den eigenen Schlafrhythmus wieder zu finden.Heißt also: 22.00 Uhr ins Bett und um 6.00 Uhr aufstehen. Unterrichtsbeginn ist immerhin 7.30 Uhr! Aber: Sind SchülerInnen um diese Zeit voll „aufnahmefähig“? Bin ich als Erwachsener um diese Zeit schon wach und voll konzentriert? Eher nein…

Warum also dann um 7.30 Uhr mit der Schule anfangen? Ich habe da ja eine gewagte Theorie: man fängt einfach früher mit der Schule an, damit man dementsprechend früher Schulende feiern kann. Als strebsamer Lehrer – der sich ja jederzeit vor der Neidgesellschaft rechtfertigen muss, warum er in drei Tagen der Woche schon um halb zwei aus der Schule spazieren darf – muss ich mich ja akribisch, mindestens fünf Stunden, auf den kommenden Schultag vorbereiten. Oder vielleicht brauche ich auch ein paar Stunden, um mich von einem anstrengenden Tag zu erholen? Egal… Dies ist jetzt nicht das Thema dieses Beitrags…

Das Bundesgesetz über die Unterrichtszeit an den im Schulorganisationsgesetz geregelten Schularten (Schulzeitgesetz 1985) (letzter Zugriff am 5.1.2012) regelt die Schultageszeiten wie folgt:

§ 3. (2) Der Unterricht darf in der Regel nicht vor 8.00 Uhr beginnen. Eine Vorverlegung des Unterrichtsbeginnes auf frühestens 7.00 Uhr durch den Schulgemeinschaftsausschuß oder das Schulforum oder das Klassenforum ist zulässig, wenn dies mit Rücksicht auf Fahrschüler oder aus anderen wichtigen Gründen, die durch die Stundenplangestaltung nicht beseitigt werden können, notwendig ist. Der Unterricht darf nicht länger als bis 18.00 Uhr (…) dauern.

Es gibt ja schon einige Diskussionen, wonach man Unterricht erst um 8.30 oder 9 Uhr anfangen sollte, da zu diesem Zeitpunkt das Hirn am aufnahmefähigsten sei und die Müdigkeitskurve relativ gering sei. Natürlich müsste dann auch der Unterricht dementsprechend länger dauern. In weiterer Folge müsste man dann aber den Schülern auch die Möglichkeit geben, um (Hausnummer) 16.00 Uhr nach Hause gehen zu dürfen ohne dann noch bis 18.00 Uhr Hausübungen machen zu müssen. In weiterer Folge müsste man aber auch die Rahmenbedingungen so setzen, dass den Schülern (und Lehrern) genug Zeit in der Schule bleibt, um intensiv zu üben.

Ich freu mich schon auf die müden Gesichter am ersten Schultag nach den Ferien und werde mich hüten, gleich dann Vollgas zu geben und komplizierten Stoff in die müden Gehirne zu stopfen.

 

13 Antworten zu Morgähn!

  1. Vielleicht könntest Du Deine Schüler mit Vollgas wecken?

  2. Aber ich bin ja auch nicht zu 100% leistungsfähig um diese Zeit. Ein Teufelskreis…

  3. Scha sagt:

    Unterrichtsbeginn um 9:00 Uhr wäre für viele unserer Schüler (ich schreib der Einfachheit halber ungegendert) hilfreich, wenn die Rahmenbedingungen dementsprechend angepasst werden könnten (Schulbusse, Arbeitszeit der Eltern, Mittagessen, Mittagsaufsicht udgl.). Vielleicht entsteht ja demnächst ein entsprechendes Konzept?!?!
    Bin offen für gute Ideen seitens der Lehrer- und Elternschaft, die wir in unser Gesamtkonzept einfließen lassen.
    Auch mich schmerzt die Tagwache um 5:30 Uhr!

    • Natürlich gehören bei einer solchen Überlegung alle Rahmenbedingungen angepasst. Dass das mit viel Ideen, Organisatorischem, Widerstand auf Seiten mancher Eltern, Lehrer und Schüler, und schlussendlich Überzeugungskunst bedarf weißt du sicherlich genau. Und vor allem, dass es eine grundlegende Änderung der Gewohnheiten mit sich bringt. Aber: „Wir müssen die Änderung sein, die wir in der Welt sehen wollen.“ (M. Gandhi) bzw. „Fürchte dich nicht vor dem langsamen Vorwärtsgehen, fürchte dich nur vor dem Stehenbleiben.“ (chin. Sprichwort)

  4. HIFR sagt:

    Jawohl! Reformen müssen her! Reformieren wir die Reformen der Reformen! Nur weil da vielleicht ein paar Pädagogen (ich schreibe alles ungegendert – war nämlich auch so eine blöde Reform – ich mag aber Frauen) am Morgen etwas verschlafen aus der Welt blicken – vielleicht etwas weniger aufrüttelnde Abendgestaltung – werden gleich etwicklungspsychologische Untatsachen vorgeschoben um unterschwellig ein Umdenken in Belegschaft, Eltern und Kindern hervorzurufen.

    Tatsache ist, dass der Biorhytmus von Person zu Person von Kind zu Kind sehr verschieden ist. Ich bin jeden Tag um ca. 6.10 Uhr in der Schule um die Schulbücherei zu öffnen – (Ich gehöre übrigens auch zu den Morgenmuffeln). Da stehen sehr oft schon Kinder vor der Schultür, teils weil die Eltern sie bereits vor dem Schulgebäude abgeliefert haben, aber auch andere, die die Zeit vor dem Unterricht mit Freunden genießen wollen. (Die Tischtennisplatten, Wutzeltische, die Lernklasse und die Bücherei sind sehr gut frequentiert.) Und diese Kids sind „eher ja“ aufnahmefähig – sie treffen den Ball beim Tischtennisspiel und bringen den Wutzelball ins Tor, lernen, machen noch Hausübungen etc.

    Wir können ja gerne später anfangen mit dem Unterrichten. Wie wir ja wissen, sind unsere Kids in der 8. Einheit, so gegen 15.00 Uhr, noch sehr aufnahmefähig, da kann man ja sicher noch ein paar Einheiten anhängen, so bis ca. 18 Uhr. Der Schulbus bringt die Kinder dann nicht nach Hause, sondern gleich in den Sportverein, die Feuerwehr oder in die Musikschule. Leider kann man sich dann bei der Hausübung nicht mehr so ganz konzentrieren, die muss man dann halt am Morgen von den „guten Schülern“ abschreiben – aber halt, das geht ja nicht, die Schule beginnt ja erst um 9 Uhr.

    Vielleicht klappt das ja dann doch alles mit der Aufnahmefähigkeit unserer Kids und sie schneiden beim Pisatest etwas besser ab. Bravo – vielleicht etwas länger geschlafen, dafür der ganzeTag koordiniert, verplant und mit den Entertainern – äh Pädagogen in der Schule verbracht, so wie die braven Erwachsenen im Berufsleben es mit ihren Chefs tun (sollten). Es lebe EVA (das eigenverantwortliche Lernen), das bei den meisten unserer Kinder um 14.00 beginnen könnte, denn Lernen bedeutet nicht nur die Schulbank zu drücken.

    Übrigens, ich bin wie gesagt fast jeden Tag um 6.10 Uhr in der Schule. Wenn ich mit ein paar Aufsichten jeden Tag um 13.30 die Schule verlassen würde, habe ich im Durchschnitt mehr als 35 Stunden meiner – an die anderen fleißígen ArbeiterInnen angepassten 40-Stundenwoche – verbraucht. Wer dann noch ohne die restlichen 5 Stunden Vorbereitung, Nachbereitung etc. als Pädagoge auskommt, ist als Genie zu bezeichnen und fällt hier aus diesem Rahmen.

    Vielleicht sollte der eine oder andere Pädagoge etwas früher aufstehen, wenn er sich Sorgen macht zu wenig an Arbeitszeit zusammenzubringen. (Übrigens sind meist schon zwischen 6.10 Uhr und 6.30 Uhr mehrere Kolleginnen – nicht gegendert – arbeitenderweise jeden Morgen in unserer Schule)

    Ich halte nicht sehr viel davon die Rahmenbedingungen für etwas zu ändern (und wir können sie nicht alle ändern!), das sich in den Jahrzehnten bei uns bewährt hat. Nachdenken und bewerten ja, aber ständig das Rad neu zu erfinden ist so kontraproduktiv wie im österreichischen Fußball statt Lederbällen Würfeln einzuführen. (Obwohl – Vergleiche hinken immer – vielleicht wär da was dran!)

    Übrigens habe ich schon mal einen Chinesen getroffen, der hat das Sprichwort wörtlich genommen und hat sich nicht gefürchtet langsam vorwärts zu gehen. Er ist langsam über die Kante eines Abgrundes gegangen. Ein zweiter hat sich nicht gefürchtet stehenzubleiben!

  5. HIFR, danke für deinen ausführlichen Kommentar. Ein paar Kommentare noch von mir dazu:

    Erstens, alle Bezeichnungen hier sind ungegendert. Ich mag Frauen auch sehr, aber zwecks der besseren Lesbarkeit wärs…

    Zweitens, ein großer Nachteil des Bloggens, aber allgemein der schriftlichen Kommunikation, ist das Fehlen von non-verbaler Kommunikation, wie Tonfall, Gesichtsausdrücke, etc. Darum weiß ich jetzt nicht, wie ich deine Kommentare zu unseren Arbeitszeiten auffassen soll. Ist es Kritik? Oder auch Ironie, so wie ich es in meinem Beitrag auch ironisch hielt.
    Ich weiß, dass du schon zu einer Zeit in der Schule deine Arbeit machst, wo ich erst aufstehe. Du arbeitest schon früh in der Bibliothek, ich arbeite dafür an Nachmittagen regelmäßig. Andere machen MDLs, etc. Wobei ich auch dazu sagen muss, dass man pädagogische Arbeit nicht an Arbeitszeiten messen soll und kann. Bin ich ein besserer Lehrer, wenn ich insgesamt 80 Stunden (Ironie) in der Woche für die Schule arbeite, aber meine pädagogischen Fähigkeiten unter aller S** sind? Denke, nein…

    Hoffe, dass du (oder irgendein anderer Kollege) dich im Beitrag nicht angegriffen gefühlt hast – als Kritik war dieser Eintrag nicht gemeint. Schon eher als Denkanstoß für Änderungen im System Schule, die meiner Meinung nach schon längst überfällig sind und von uns, die täglich in diesem System arbeiten (müssen), umgesetzt werden dürfen.

    Du sprichst von entwicklungspsychologischen Untatsachen. Genau das Gegenteil ist der Fall:

    „Die Chronobiologie (…) untersucht die zeitliche Organisation in Physiologie und Verhalten von Organismen:
    In der Bevölkerung können zwei Hauptkategorien von „Chronotypen“ unterschieden werden. Die einen gehen spät zu Bett und stehen entsprechend später auf – die „Eulen“ oder Langschläfer, während die „Lerchen“ oder Frühaufsteher früh zu Bett gehen und früher aufstehen. Da diese Unterschiede durch genetische Prädisposition zustande kommen, ist ein „Umerziehen“ so gut wie ausgeschlossen. Das bedeutet, dass ein großer Teil der Bevölkerung ständig wider seine Anlagen lebt. Bei Jugendlichen, die während der Pubertät tendenziell eher „Eulen“ sind, konnte nachgewiesen werden, dass eine Verschiebung des Schulbeginns um eine Stunde – besonders im Winter – zu allgemeiner Leistungsverbesserung und besserem Gesundheitszustand führte.“

    (http://de.wikipedia.org/wiki/Chronobiologie; letzter Zugriff am 7.1.2012)

    Und meiner Meinung nach ist genau die Schul-und Unterrichtszeitregelung (ja, meiner Meinung gehören auch diese starren 50-Minuten-Einheiten der Vergangenheit an) eine Sache, an der wir Pädagogen was ändern können, falls es dem Wohl der Kinder dient.

    Reformen sind natürlich nur dann „gut“, wenn sie ordentlich durchdacht und umgesetzt wurden. Dazu gehören verschiedene Meinungen, aber auch die Offenheit zu sagen: „Auch wenn es sich jahrzehntelang bewährt hat, wer sagt mir, dass es nicht etwas gibt, das sich noch besser bewährt?“
    Ich bin der Meinung, dass wir unser Schulsystem sehr wohl an die Anforderungen einer neuen Gesellschaft anpassen – nicht umkrempeln – müssen.
    Um Ideen zu sammeln (und im besten Fall umzusetzen), dient – unter anderem – dieser Blog, und das ist auch gut so.

    Wenn wir schon einfache Sachen nicht ändern, kommt der Abgrund immer näher. Aber das Problem ist: nicht ich falle dann den Abgrund hinunter, sondern meine Schüler. Und das will ich auf keinen Fall.

    Lg

    • HIFR sagt:

      Hallo SCMI!

      1.) Das wichtigste Lernziel hast du erreicht! (ironisch). Sachlich: Ein Blog ist meines Erachtens wenig geeignet ernsthafte Dinge wirklich ergebnisorientiert zu diskutieren, schon gar nicht, weil (oder wenn) man nicht weiß, ob die Kommentare ironisch oder sachlich sind. Man sollte sich für eines der beiden bei der Einrichtung des Blogs entscheiden, wenn man nicht nur provozieren will. Deine Irritation führt genau daher und ich muss gestehen, dass ich mich ein wenig diebisch freue, dass es mir gelungen ist, das zu initiieren. (Bitte auch nicht angegriffen fühlen!)
      2.) Sachlich: Nein, ich fühle mich nicht angegriffen, und hoffe, dass dies auch für andere Kollegen so ist.
      3.) Sachlich: Du hast meiner Meinung nach vollkommen recht, dass sich die Arbeitszeit eines Pädagogen nicht als Leistungsparameter verwenden lässt.
      4.) Sachlich: Was die Chronobilogie betrifft liegen manche Forschungsergebnisse auf der Hand. (z. B.: Die meisten Blüten offnen sich im Sonnenlicht) Allerdings sind die Zusammenhänge im Bezug auf den Menschen sehr viel komplexer. Manche Dinge kann man dazu schon bei Eppinghaus nachlesen (Lernkurve etc.) Betrachtet man die Verteilung der Chronotypen, so stellt man eine annähernde Normalverteilung fest. (ironisch: Hilf den einen und strafe die anderen durch Veränderung der Unterrichtszeiten). Aber abgesehen davon ist jede neue Erkenntnis in diesem Bereich so wie überall natürlich vorteilhaft. Allerdings bin ich bei empirischen Untersuchungen auch ein großer Skeptiker, vor allem, wenn nicht ganz genau die Untersuchungsbedingungen etc. bekannt sind. Auch mit der Statistik ist das so eine Sache. Was heißt z. B.: „allgemeine Leistungsverbesserung und besserer Gesundheitszustand“.
      Ironisch/sachlich (Mischform): Verursacht vielleicht der Versuch, die „Leistung“ unserer Kids ständig zu verbessern, einen „schlechteren Gesundheitszustand (Stress)?
      5.) Sachlich: Ich bin deiner Meinung: „Reformen sind natürlich nur dann „gut“, wenn sie ordentlich durchdacht und umgesetzt wurden. Dazu gehören verschiedene Meinungen, aber auch die Offenheit zu sagen: (und jetzt ich) „Wenn es sich jahrzehntelang bewährt hat, warum sollte man etwas ändern wollen (müssen)?“
      6.) Sachlich: Wir als Pädagogen sollten nicht nur das Schulsystem ständig an die Gesellschaft anpassen (müssen), wir sollten auch zumindest versuchen die Gesellschaft so anzupassen, dass sie unseren Kindern gerecht wird. Wir haben dazu jede Menge motivierte Mitstreiter, nämlich unsere Kids.
      7.) Sachlich/ironisch: Ich glaube dieser Blog dient in erster Linie deinem Studium und – unter anderem, Ideen zu sammeln und die besten davon im besten Falle umzusetzen – und das ist auch gut so.
      8.) Sachlich: Erstens sind die meisten „Sachen“ nicht einfach zu ändern, schon gar nicht „pädagogische Sachen“, zweitens tun sich deshalb nicht gleich Abgründe auf und drittens (ironisch) sind wir doch alle Gutmenschen (ich meine vor allem die Pädagogen), denn wir lassen doch unsere Kids nicht in Abgründe fallen. Politiker unter den Pädagogen würden argumentieren: „Wer zahlte dann unsere Pensionen?“ Das wollen wir doch alle auf keinen Fall.

      Noch einen schönen letzten Weihnachtsferiensonntagnachmitag
      lg HIFR

      • HIFR,

        (ironisch):

        Ein Blog ist meines Erachtens wenig geeignet ernsthafte Dinge wirklich ergebnisorientiert zu diskutieren, schon gar nicht, weil (oder wenn) man nicht weiß, ob die Kommentare ironisch oder sachlich sind.

        Das weiß ich bei dir aber auch im privaten 4-Augen-Gespräch manchmal nicht so wirklich…😀

        Nein, im Ernst: die perfekte Kommunikation gibts nicht, wirds (voraussichtlich) auch nie geben. Aber der Blog als Kommunikations- und Diskussionsform hat in meinen Augen natürlich seine Berechtigung.
        Die Ironie meinerseits bezog sich im ursprünglichen Post ja auch nur auf die Vorurteile, dass Lehrer zu Mittag nach Hause gehen. Aber nicht auf das Beitragsthema selber. Bei meinen Themen bleib ich natürlich sachlich.

        Dir auch noch erholsame letzte Ferienstunden bevor es dann morgen in alter Frische (Ironie, wortwörtlich ;-)) weitergeht.

  6. LucyLection sagt:

    Hallo Michael!
    Auch wenn dein Beitrag ironisch zu verstehen ist – ich bin auf jeden Fall für einen späteren Schulbeginn. Vielleicht nicht in der Grundschule, denn da sind die meisten Kinder wirklich eher Lerchen und morgens schon quietschfidel. Aber in den weiterführenden Schulen sollte ernsthaft darüber nachgedacht werden, den Schulbeginn erst um 9 Uhr anzusetzen. Es ist übrigens auch statistisch erwiesen, dass Eulen – also Nachtmenschen – schlechtere Abiturnoten vorzuweisen haben als Lerchen. Wenn sich hier jemand ernsthaft für diese Thema interessiert: Herr Prof. Randler von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg forscht seit Jahren intensiv zum Thema Chronobiologie: http://www.ph-heidelberg.de/biologie/personen/lehrende/randler.html
    Reinschauen lohnt sich!! Und nachdem ich selbst meine Staatsexamensarbeit zum Thema Schlafhygiene und Schlafgesundheit in der Primarstufe geschrieben habe (empirisch übrigens und somit mit eigenen Ergebnissen), bin ich überzeugt davon, dass ein späterer Schulbeginn ernsthaft diskutiert werden sollte!

  7. Eam sagt:

    Grundsätzlich gebe ich dir recht – doch eigentlich dürfte es, wenn man wirklich fortschrittlich pädagogisch denkt, gar keinen einheitlichen Unterrichtsbeginn geben.
    Denn schließlich sind wir Pädagogen diejenigen, die die Kinder individuell betrachten, fo(ö)rdern und auf sie eingehen sollen…
    Hmm… Wieviele Lehrer würde das Land dann allerdings brauchen, wenn jedes Kind kommen könnte, wenn es am aufnahmefähigsten ist?
    Die Frage ist außerdem: Muss man dann nicht auch auf die Pädagogen und deren „Ausgabefähigkeit“ zu gewissen Zeiten Rücksicht nehmen?
    Ich würde mal sagen… viele, viele Arbeitsplätze.
    Wenn man dieses sich „selbst aussuchen wann man anfängt“ allerdings weiterspinnen würde… ein geregelter Wochenablauf wäre dennoch unabdingbar, um dem Körper einen Rhythmus zu geben.

    • Tja, Eam,
      diese Vorstellung geht vielleicht bei Firmen wie „Dreamworks“ (die praktizieren meines Wissens nach ein komplett offenes Gleitzeitsystem, haben einen Wellnessbereich für Mitarbeiter, Spielhallen, udgl.) aber nicht in 08/15-Systemen, wie der Schule. Naja, gehen würde es schon, aber die Kosten für ein 1:1-Betreuungsmodell für Schüler bringen jeden Finanzminister im besten Fall zum Lachen.😉

      edit: es ist nicht Dreamworks, sondern Pixar Animation Studios…

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