Episoden aus dem Alltag eines Lehrers und Studenten

So, nachdem mein Blog in letzter Zeit fast eingeschlafen ist, und ich ernsthaft darüber nachdachte denselben zu beendigen, dachte ich mir dann doch: warum nicht weiterführen (deine 5 Leser werden’s dir danken😉 ) und ihnen einen Einblick in deine Arbeit geben. Also quasi ein Arbeits-/Lerntagebuch hinzufügen („adden“, wenn sie so wollen).
Also, dann fang ich mal an: Hatte und habe von 26.10. bis kommenden Sonntag „Herbstferien“ aufgrund von Feiertagen und Umbauarbeiten an unserer Schule. „Ja, typisch!“, so werden sich manche Schelme denken, „Typisch Lehrer! Kaum aus den letzten Sommerferien aufgewacht, haben’s schon die nächsten Ferien!“. Tja, schon richtig – zwischen Sommer- und diesen Ferien lagen nur 8 Wochen. Trotzdem kann ich ihnen versichern – ich lag und liege nicht auf der faulen Haut (und dies soll keine Rechtfertigung sein!).
Seit ca. einer Woche bestehen meine Tage aus Schularbeiten korrigieren (habe heuer drei Englischklassen und alle drei hatten gleichzeitig Schularbeit, also sind 48 Hefte bis Montag fertig zu korrigieren), Fahrtrouten für die Betriebsbesuche an den berufspraktischen Tagen der 4. Klassen zu erstellen, daneben ca. 80 Seiten Studienskripten zu lesen (noch dazu ist einer davon in Englisch verfasst… juhu…) sowie eine kleine Teilarbeit fürs Studium zu schreiben. Tja, fad wird ma ned…

Nicht, dass sie mich falsch verstehen: ich will nicht sudern („nörgeln“ für unsere Lieblingsnachbarn), oder mich beschweren, dass ich so viel Arbeit habe – immerhin hab ich mir ja das Studium selbst ausgesucht. Nein, ich will ihnen einen Einblick in meinen Alltag geben und an dieser Stelle immer mal wieder kleine Episoden aus meinem Schul- und Studienalltag geben. Zusätzlich werde ich alle meine Arbeiten, die ich bisher im Studium erstellt habe, veröffentlichen und gern zur Diskussion stellen (s. hier).
Sehen sie es als eine Art von Psychotherapie…😉

In diesem Sinne, viel Spaß!

2 Antworten zu Episoden aus dem Alltag eines Lehrers und Studenten

  1. Scha sagt:

    Wär schade um deine Blogs, hab sie schon vermisst! Übrigens sind die schulautonomen Tage bereits in unser Jahresarbeitszeitmodell eingerechnet! Die müssen wir ohnehin anderweitig herein arbeiten; mit anderen Worten: Du hast derzeit „nur“ Zeitausgleich – und für den musste sich noch nie jemand rechtfertigen. Ganz im Gegenteil: Wenn meine Frau – sie arbeitet in einem Autohaus als Sekretärin – ZA hat, muss sie nicht auch noch zuhause Rechnungen schreiben und Termine koordinieren. Du hingegen musst 48 E-Schularbeiten korrigieren, Franz schreibt und setzt die Schulzeitung, Karl arbeitet an der Aktualisierung der Homepage, Christa, Nadine und Sonja schneiden einen Schulfilm, Kössi schreibt das Protokoll des Schulforums, ich mach Bauaufsicht bei der Turnhallensanierung…..alles schöne Freizeitbeschäftigungen!

    • Danke für deine aufmunternden Worte!🙂
      Zum Lehrerarbeitszeitmodell: Es existiert ja schon seit x Jahren, wurde eingeführt, damit unsere Arbeitszeit der breiten Öffentlichkeit transparenter gemacht wird. Leider hat es sich ebendieser bis dato noch nicht ganz erschlossen…
      Viele denken: Lehrerarbeitszeit = Zeit in der Klasse. That’s it…
      Dass es nicht so ist, hast du ganz richtig geschrieben. Apropos: falls du noch einen Polier brauchst für die Sanierung, schrei einfach! Ist eh ein Fall für den C-Topf, oder?😀

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